Das grosse Finale

Die letzten Tage des Rennens vergingen wie im Flug. Obwohl wir nach der Rundung Irlands eher wenig Wind hatte. In der Folge wurde der Kurs für das Renne verkürzt. So würden wir nicht wie ursprünglich geplant noch einen Abstecher in Richtung Frankreich machen. Stattdessen nahmen wir direkt Kurs auf die Ziellinie östlich der Isle of Wight. Doch der Ärmelkanal zeigte sich weiterhin von seiner ganz ruhigen Seite. Der Kanal war spiegelglatt und das Vorankommen war […]

Weiterlesen

Oban

Die Ankunft in Oban wird uns wohl lange in Erinnerung bleiben. Als ich aufgewacht bin und wir noch immer fast am gleichen Ort waren wie am Abend zuvor, war die Enttäuschung zwar gross. Doch als ich sah, dass das vor uns liegende Boot Unicef ebenfalls kaum vom Fleck gekommen war, kam ein Anflug von Hoffnung. In den folgenden Stunden folgte dann eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mal gelang es uns etwas aufzuholen und dann zog Unicef […]

Weiterlesen

Fast zu Hause

Wunderbares Segelwetter mit Sonnenschein und Wind von schräg hinten hat uns die letzten Tage begleitet. Einzig unterbrochen wurde dies von gelegentlichen Regenschauern, als wir der heran-eilenden Front etwas näher kamen. Aber es gelang uns vor der Front und damit in relativ beständigem Wind zu bleiben. Dabei lief es so gut, dass wir zeitweise sogar in Führung lagen. Auf dem Weg dorthin waren wir eine ganze Zeit unter Spinnacker unterwegs. Dabei konnten wir zwischendurch einen Schnitt […]

Weiterlesen

Atlantik-Überquerung zum Dritten

Vor knapp einer Woche haben wir Washington DC verlassen und sind durch den Potomac River und anschliessend Chesapeake Bay zurück in den Atlantik gefahren. Das Wetter zum Abschied war sehr regnerisch, sodass die grosse Abschiedszeremonie auf der Bühne ausfiel – genauso wie auch das Feuerwerk. Nichtsdestotrotz absolvierten wir eine Parade mit dem Washington Monument im Hintergrund und verliessen die US-Hauptstadt mit Polizei-Eskorte. Auch wenn das grosse Feuerwerk ausblieb zündete jede Yacht auf dem Vorschiff eine […]

Weiterlesen

Ankunft in Washington DC

Die letzten Tage des Rennens waren dann nochmal spannend. Nachdem wir zwischenzeitlich auf dem letzten Platz gelegen hatten, hatten wir uns in die Spitzengruppe vorgearbeitet und waren zusammen mit drei anderen Booten dabei, die Podestplatzierungen unter uns aufzuteilen. Mit dabei waren Seattle, Gosh und Unicef. Möglich gemacht hat das ein Hochdruckgebiet, dass durch die eher schwachen Winde im Zentrum dazu geführt hat, dass sich die Flotte nochmal zusammengeschoben hat. Den Grundstein für die vielversprechende Ausgangslage […]

Weiterlesen

Zurück im Nordatlantik

Die Fahrt durch die Karibik war eher unbeständig. Der Wind war eher schwach und änderte die Richtung oft unvorhersehbar. Zumindest war auf die Vorhersagen nur wenig Verlass. Entsprechend glich der Rennverlauf einer Wetter-Lotterie. Aber grundsätzlich blieb die Flotte dicht beieinander. Erst nachdem die Lücke zwischen Kuba und Haiti passiert war verteilte sich alles etwas. Wir hatten drei verschiedene Tore, durch die wir wahlweise unseren Weg nach Norden bestreiten konnten. Zwei westlich von Great Inagua Island […]

Weiterlesen

Panama Kanal

Nach knapp 48 Stunden Aufenthalt in Panama City ging es für uns weiter. Der Wecker klingelte um zwei Uhr morgens, bis um drei mussten wir alle auf dem Boot sein und kurz darauf ging es dann los. Aus der Marina und um die Ecke, um dort auf den Lotsen zu warten. Am Ende warteten wir rund eineinhalb Stunden, bis der Lotse an Bord kam und wir Kurs auf die Einfahrt nehmen konnten. Die Schleuse teilten […]

Weiterlesen

Auf dem Weg nach Panama

In der vergangenen Woche haben wir grosse Fortschritte in Richtung Panama gemacht. Dank der zwei Tankstopps in Mexiko respektive Costa Rica mit insgesamt mehr als 1600 L getanktem Diesel können wir auch bei widrigen Winden Fahrt in die richtige Richtung machen. Beide Stopps waren kurz, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Anlegen, Einreiseformalitäten, Auftanken und Ablegen. Das wurde in beiden Ländern effizient geregelt, sodass wir wenige Stunden später unsere Reise fortsetzen konnten. Auf dem […]

Weiterlesen

Hitze der Hölle

Auf Grund des langsamen Rennverlaufs wurde bereits das erste Tor zur Ziellinie erklärt. Die ersten Boote hatten diese bereits passiert während wir mit fast Windstille rund 500 Seemeilen entfernt feststeckten. Mit jedem Tag sah es weniger realistisch aus, dass wir das Transit-Fenster für den Panama Kanal schaffen würden und so stieg der Druck seitens der Rennleitung etwas zu unternehmen. Nach einigem hin und her entschlossen wir uns den letzten Platz zu akzeptieren und das Rennen […]

Weiterlesen

Es ist warm

Wir haben die US-Küste hinter uns gelassen und befinden uns nun vor der Mexikanischen Küste. Diese erstreckt sich über rund 1800 Seemeilen, bevor wir die übrigen Staaten Mittelamerikas erreichen. Bis zu unserem Ziel in Panama bleiben aktuell noch rund 2000 Seemeilen. Vor einer Woche waren wir noch einigermassen beständig unterwegs. Die Entscheidung den Sprint auf direktestem Weg zu bestreiten hat sich ausgezahlt und wir haben uns mit der kürzesten Zeit drei wichtige Punkte sichern können. […]

Weiterlesen