Ankunft Die letzten Tage in Punta del Este waren sehr anstrengend. Zuerst zog sic h unsere Ankunft hin. Während wir zwei Tage vor dem Zieldurchgang noch von einer Ankunft am Sonntag Morgen ausgegangen waren, war bereits am Samstag klar, dass es erst nach dem Mittag soweit sein würde. Am Sonntag zog es sich dann aber noch hin, zumal der Wind in der Nacht gedreht hatte und zum Abschluss mehr oder weniger direkt von vorne kam. […]
WeiterlesenKategorie-Archiv: Leg 1 | The Atlantic Trade Winds
Im ersten Abschnitte des Rennens werden wir 3’900NM zurücklegen. Wir starten in Portsmouth in England und segeln nach Südamerika. Neben der ersten Ozeanüberquerung werden wir auch den Äquator zum ersten Mal überqueren. Das ist ein grosser Meilenstein für alle Segler.
Die Schattenseiten
Punta del Este ist in Reichweite. Nur noch ein paar hundert Seemeilen und die erste der acht Etappen ist geschafft. Es waren sehr wechselhafte Bedingungen. Starke Winde hoch am Wind in der Biskaya, die sehr unangenehm waren. Windstille um die Kanaren. Und Raumwind segeln unter Spinnaker in den südlichen Passatwinden. Dazu kommen unzählige Defekte, ein paar von diesen konnten wir zumindest notdürftig reparieren. Andere werden uns im nächsten Zwischenstopp beschäftigen. Und wieder andere sind Aufgaben […]
WeiterlesenEndspurt in Richtung Punta del Este
Der Wind hat etwas gedreht, sodass wir jetzt mit raumen Wind (Wind von schräg hinten) gute Fahrt in Richtung des nächsten Zwischenstopps in Punta del Este machen. Mit dem Winddreher hat sich auch die Schräglage von unserem Boot deutlich reduziert. Dafür rollen wir jetzt etwas mehr von einer Seite zur anderen, wenn die Wellen unter uns hindurch kommen. Mit den etwas leichteren Bedingungen konnten wir auch die lang ersehnte Äquator-Taufe nachhole. Es war eine schöne […]
WeiterlesenKopfüber
Wir haben es geschafft: der Äquator ist überquert und wir befinden uns auf der Südhalbkugel. Es war am vergangenen Dienstag in den späten Abendstunden, als die Anzeige auf den Geräten von N wie Nord auf S wie Süd sprang. Ich hatte Freiwache und wäre eigentlich am Schlafen gewesen. Doch wie die meisten Anderen habe ich mich wecken lassen. Schliesslich überquert man den Äquator nicht jeden Tag in einem Segelboot. Und schon gar nicht zum ersten […]
WeiterlesenDoldrums Korridor
Die letzten zwei Tage waren weniger aufregend. Nachdem der Wind eingeschlafen war, haben wir unsere Maschine gestartet. Seither fahren wir mit Motorunterstützung und scheinen die Winde südlich der Doldrums erreicht zu haben. Nun geht es darum sich die beste Position zu sichern, bevor wir aller Voraussicht nach heute Abend das Ende unseres Motor-Abschnitts erreichen und wieder ausschliesslich mit Segelkraft navigieren. Wir haben die ruhigeren Tage für einige Überprüfungen und Reparaturen genutzt, welche nun zu einem […]
WeiterlesenJagd nach den Gewitterzellen
Wir haben die Doldrums erreicht. So wird die innertropische Konvergenzzone genannt, die für notorische Leichtwindbedingungen mit vereinzelten Gewitterzellen bekannt ist. Um trotz der allgemein sehr schwachen Winde vorwärts zu kommen, suchen und verfolgen wir nun die Gewitterzellen, da diese in der Regel starke Böen mit sich bringen. Es ist etwas widersprüchlich, hatten uns doch eine solche Gewitterzelle vor ein paar Tagen noch unseren Spinnaker zerrissen. Aber hier scheint es die beste Möglichkeit um schnell voran […]
WeiterlesenTäglich grüsst das Murmeltier
Momentan gleicht ein Tag dem anderen. Wir werden in einigen Stunden die Kap Verden passieren. Die anderen Boote sind zwar in der Nähe, gemäss dem letzten Positionsupdate aber alle vor uns. Das schlägt auf die Stimmung. Dazu kommt die immer grösser werdende Hitze. Tagsüber ist es kaum möglich unter Deck zu schlafen und selbst nachts wachen wir regelmässig schweissgebadet auf, weil es so warm ist. Wir hatten gestern zweimal das Pech, dass unser Spinnaker sich […]
WeiterlesenVorbei an den Kanaren
Der Bereich um die Kanaren war schwierig. Viele Windlöcher und noch mehr Schiffsverkehr machten die Passage sehr anspruchsvoll. Und wir haben leider immer wieder falsche Entscheidungen getroffen. So waren andere Boote oft nur wenige Meilen umentfernt und hatten deutlich bessere Winde. Das war zeitweise ziemlich frustrierend. Dann eines Nachts segelten wir mit vernünftigen Wind unter vollem Gross-Segel und mit Spinnaker. Wir sahen einige Blitze am Horizont und entschieden die Instrumente an der Mastspitze auszustecken, damit […]
WeiterlesenZurück zum Anfang
Wir haben in den letzten drei Tagen gute Fortschritte gemacht. In wenigen Stunden werden wir die Kanarischen Inseln passieren. Auf Grund der Wettervorhersage haben wir uns dabei für eine östliche Passage entschieden, sodass wir zwischen Fuerteventure respektive Lanzerote und der Afrikanischen Küste durchfahren. Hier erwarten wir die besten Winde. So passieren wir Teneriffa mit grossem Abstand. Dennoch freue ich mich zu wissen, dass ich von Teneriffa aus vor ein paar Jahren meine erste See-Segelreise angetreten […]
WeiterlesenStart des zweiten Rennens
Nach dem gestrigen Briefing und dem Abschluss der kleineren Arbeit, haben wir unser letztes Essen auf festem Boden für vermutlich die nächsten 28 Tage genossen. Die Entscheidung fiel auf Tappas, frischen Fisch und eine grosse Portion Nachtisch. So können wir gut genährt die nächste Etappe in Richtung Uruguay antreten. Der Morgen begann dann relativ früh. Schliesslich mussten wir noch ein paar Sicherheitseinweisungen absolvieren, bevor wir ablegen konnten. Zum Abschied gab es dann noch eine sehr […]
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