Ankunft in Washington DC

Die letzten Tage des Rennens waren dann nochmal spannend. Nachdem wir zwischenzeitlich auf dem letzten Platz gelegen hatten, hatten wir uns in die Spitzengruppe vorgearbeitet und waren zusammen mit drei anderen Booten dabei, die Podestplatzierungen unter uns aufzuteilen. Mit dabei waren Seattle, Gosh und Unicef. Möglich gemacht hat das ein Hochdruckgebiet, dass durch die eher schwachen Winde im Zentrum dazu geführt hat, dass sich die Flotte nochmal zusammengeschoben hat.

Den Grundstein für die vielversprechende Ausgangslage war ein guter Ocean Sprint. Zwar konnten wir diesmal nur einen Bonuspunkt ergattern, waren aber nach Unicef und Seattle das drittschnellste Boot. Seattle hatte sich zu diesem Zeitpunkt etwas abgesetzt, während Unicef auf Platz zwei vor uns lag. Wir lagen auf Platz drei und hinter uns war das Team Gosh. Das war die Ausgangslage rund einen Tag, bevor wir die Ziellinie überqueren sollten.

Während des letzten Tages gab es dann einige Gewitterzellen, die das Feld nochmal durcheinander gewürfelt haben. Am Ende lagen weniger als zehn Minuten zwischen Gosh, die sich auf Platz eins schieben konnten, Seattle auf Platz zwei und uns auf Platz drei. Alle drei Boote waren für die letzten Stunden in Sichtweite, was die Spannung nochmal steigerte. Nachdem das Team von Seattle für einen Regelverstoss zu Beginn des Rennens mit einer Zeitstrafe belegt wurde, landeten wir dann sogar auf Platz zwei.

Während es für uns die dritte Podestplatzierung ist, konnten sich das Team Gosh mit dem Sieg in diesem Rennen bereits vorzeitig den Gesamtsieg sichern. Wirklich beeindruckend wie konsistent sie es geschafft haben gute Leistungen zu zeigen und Rennen zu gewinnen, selbst wenn es manchmal nicht so aussah. Gratulation an das Team Gosh.

Nach dem Überqueren der Ziellinie warteten wir im Zielbereich auf die weiteren Boote um gemeinsam die Überführung nach Washington anzutreten. Dafür fuhren wir an Norfolk vorbei, welches die grösste US Marine Basis beheimatet. Es ging weiter durch den Chesapeak Bay in in den Potomac River. Kurz vor Washington DC fuhren wir dann durch die Woodrow Wilson Memorial Bridge, die eigens für uns geöffnet wurde.

Nach der Ankunft haben wir unsere Unterhaltsarbeiten erfolgreich abschliessen können, sodass ich nun auch ein paart Tage Zeit hatte, mich zu erholen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Ob Capitol, Washington Monument, Lincoln Memorial oder dem National Air and Space Museum: Es ist einfach beeindruckend, was es hier alles zu sehen gibt. Nun bleiben uns noch rund zwei Tage bevor es dann am Montagabend wieder los geht.

Tags:

Comments

Kommentar verfassen