Schlagwort: From the Ocean
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Nichts geht mehr?
Wie sich jetzt heraus gestellt hat, sassen wir nicht nur in einem Windloch fest. Zusätzlich gerieten wir in eine Strömung, die uns nach Südwesten trug. Dadurch wurden wir noch weiter in die windlose Zone gesogen und verloren bereits zurückgelegte Strecke zum Ziel. So haben wir binnen weniger Tage mehr als 400 Seemeilen auf das nächste
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Nach einer Woche auf See…
Die erste Woche war ziemlich haarig. Der Wind war entweder sehr stark oder leicht. Allgemein sind wir nicht so voran gekommen, wie wir es gehofft hatten. Am achten Tag auf See starteten wir den Generator, wie wir es jeden Tag machen. Das wird normalerweise vom Tages-Ingenieur gemacht, eine Rolle die täglich rotiert. Nachdem ich aufgestanden
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Die Schattenseiten
Punta del Este ist in Reichweite. Nur noch ein paar hundert Seemeilen und die erste der acht Etappen ist geschafft. Es waren sehr wechselhafte Bedingungen. Starke Winde hoch am Wind in der Biskaya, die sehr unangenehm waren. Windstille um die Kanaren. Und Raumwind segeln unter Spinnaker in den südlichen Passatwinden. Dazu kommen unzählige Defekte, ein
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Endspurt in Richtung Punta del Este
Der Wind hat etwas gedreht, sodass wir jetzt mit raumen Wind (Wind von schräg hinten) gute Fahrt in Richtung des nächsten Zwischenstopps in Punta del Este machen. Mit dem Winddreher hat sich auch die Schräglage von unserem Boot deutlich reduziert. Dafür rollen wir jetzt etwas mehr von einer Seite zur anderen, wenn die Wellen unter
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Kopfüber
Wir haben es geschafft: der Äquator ist überquert und wir befinden uns auf der Südhalbkugel. Es war am vergangenen Dienstag in den späten Abendstunden, als die Anzeige auf den Geräten von N wie Nord auf S wie Süd sprang. Ich hatte Freiwache und wäre eigentlich am Schlafen gewesen. Doch wie die meisten Anderen habe ich
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Doldrums Korridor
Die letzten zwei Tage waren weniger aufregend. Nachdem der Wind eingeschlafen war, haben wir unsere Maschine gestartet. Seither fahren wir mit Motorunterstützung und scheinen die Winde südlich der Doldrums erreicht zu haben. Nun geht es darum sich die beste Position zu sichern, bevor wir aller Voraussicht nach heute Abend das Ende unseres Motor-Abschnitts erreichen und
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Jagd nach den Gewitterzellen
Wir haben die Doldrums erreicht. So wird die innertropische Konvergenzzone genannt, die für notorische Leichtwindbedingungen mit vereinzelten Gewitterzellen bekannt ist. Um trotz der allgemein sehr schwachen Winde vorwärts zu kommen, suchen und verfolgen wir nun die Gewitterzellen, da diese in der Regel starke Böen mit sich bringen. Es ist etwas widersprüchlich, hatten uns doch eine
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Täglich grüsst das Murmeltier
Momentan gleicht ein Tag dem anderen. Wir werden in einigen Stunden die Kap Verden passieren. Die anderen Boote sind zwar in der Nähe, gemäss dem letzten Positionsupdate aber alle vor uns. Das schlägt auf die Stimmung. Dazu kommt die immer grösser werdende Hitze. Tagsüber ist es kaum möglich unter Deck zu schlafen und selbst nachts
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Vorbei an den Kanaren
Der Bereich um die Kanaren war schwierig. Viele Windlöcher und noch mehr Schiffsverkehr machten die Passage sehr anspruchsvoll. Und wir haben leider immer wieder falsche Entscheidungen getroffen. So waren andere Boote oft nur wenige Meilen umentfernt und hatten deutlich bessere Winde. Das war zeitweise ziemlich frustrierend. Dann eines Nachts segelten wir mit vernünftigen Wind unter
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Zurück zum Anfang
Wir haben in den letzten drei Tagen gute Fortschritte gemacht. In wenigen Stunden werden wir die Kanarischen Inseln passieren. Auf Grund der Wettervorhersage haben wir uns dabei für eine östliche Passage entschieden, sodass wir zwischen Fuerteventure respektive Lanzerote und der Afrikanischen Küste durchfahren. Hier erwarten wir die besten Winde. So passieren wir Teneriffa mit grossem
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