Kapstadt

Der Zwischenstopp in Kapstadt war super. Wir erreichten Kapstadt gegen Mittag bei schönstem Wetter, den Tafelberg hatten wir aber schon beim ersten Tageslicht erblickt. Es ist noch immer etwas Besonderes, wenn man nach Tagen mit nur Wasser am Horizont das erste bisschen Land erspäht. Unvorstellbar wie ungleich grösser diese bei den frühen Entdeckern gewesen sein muss, wussten sie doch nicht genau wann und wie sie auf Land treffen.

Nach ein wenig Verunsicherung in der Nacht, als der Zwischenbericht uns auf Platz fünf und damit hinter Seattle sah, arbeiteten wir noch konzentrierter als zuvor. Und der nächste Bericht belohnte die Bemühungen: wir waren wieder vorne. Dennoch mussten wir bis zum Ende konzentriert bleiben, um den vierten Platz bis über die Ziellinie zu verteidigen. Das hiess auch, dass wir auch kurz vor der Linie nochmal das Segel wechselten, um bestmöglich voranzukommen.

Nach dem Zieldurchgang folgte das übliche Prozedere. Segel bergen, Banner anbringen und das Boot für das Einlaufen vorbereiten. Bereits beim Anlegen wurden wir mit Gesang und traditionellem Tanz empfangen geheissen. Nach den offiziellen Willkommensworten folgte ein kühles Getränk, bevor es mit dem Bus zum Kreuzfahrt-Terminal ging, wo wir einklarierten. Auch das war etwas Neues, war dies bisher jeweils ohne unsere Anwesenheit erfolgt.

Es folgten fast zwei Wochen in Kapstadt, die gefüllt waren mit Arbeiten am Boot aber auch einigen Ausflügen. Südafrika ist so ein interessantes Land, von dem ich in der Zeit viel zu wenig gesehen habe. Das wichtigste waren eine Wanderung auf den Tafelberg und ein Besuch am Kap der guten Hoffnung, welches wir als nächstes umrunden sollten. Ich weiss noch nicht wann, aber ich bin mir sicher, dass ich irgendwann zurück kommen werde um noch mehr zu sehen. Danke Kapstadt, danke Südafrika, es war einfach unglaublich.

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