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	<title>Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</title>
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	<description>über den Ozean hinaus</description>
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	<title>Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</title>
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		<title>Das grosse Finale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 15:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 8 | The Atlantic Homecoming]]></category>
		<category><![CDATA[Stopover]]></category>
		<category><![CDATA[Team Tongyeong]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten Tage des Rennens vergingen wie im Flug. Obwohl wir nach der Rundung Irlands eher wenig Wind hatte. In der Folge wurde der Kurs für das Renne verkürzt. So würden wir nicht wie ursprünglich geplant noch einen Abstecher in Richtung Frankreich machen. Stattdessen nahmen wir direkt Kurs auf die Ziellinie östlich der Isle of Wight. Doch der Ärmelkanal zeigte sich weiterhin von seiner ganz ruhigen Seite. Der Kanal war spiegelglatt und das Vorankommen war [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage des Rennens vergingen wie im Flug. Obwohl wir nach der Rundung Irlands eher wenig Wind hatte. In der Folge wurde der Kurs für das Renne verkürzt. So würden wir nicht wie ursprünglich geplant noch einen Abstecher in Richtung Frankreich machen. Stattdessen nahmen wir direkt Kurs auf die Ziellinie östlich der Isle of Wight. Doch der Ärmelkanal zeigte sich weiterhin von seiner ganz ruhigen Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kanal war spiegelglatt und das Vorankommen war teilweise unmöglich. Um das pünktliche Ankommen der Flotte für die grosse Parade am Samstag sicherzustellen entschied die Rennleitung dann das Rennen per Zeitlimit zu beenden. Sprich alle Boote würde zum kommunizierten Zeitpunkt ihre Positionen übermitteln und die verbleibende Distanz zur Ziellinie würde die Platzierung entscheiden. Einzig das Team Qingdao schaffte es vor der Zeit die Ziellinie zu erreichen und sicherte sich somit den Sieg im letzten Rennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um in den letzten Stunden vor dem Ende nicht noch von der Tidenströmung  vom Ziel weg getragen zu werden, entschieden wir uns mitten im Kanal den Anker zu werfen. Auf Grund der Wassertiefe von über 45m nutzten wir sowohl die Hauptanker-Kette als auch die vom Notanker und knoteten ebenfalls die beiden Ankerleinen zusammen. So gelang es uns die Position trotz gegenläufiger Strömung zu halten, während einige der Mitbewerber offenbar nicht ankerten und mit bis zu einem Knoten vom Ziel weg trieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn wir es nicht mehr geschafft haben, die Boote vor uns anzugreifen, konnten wir doch einen fünften Platz im letzten Rennen Sicher, der uns auch den fünften Platz in der Gesamtwertung beschert hat. Entsprechend gross war die Freude im gesamten Team. Dazu kam dann natürlich noch die Freude über die komplette Weltumrundung. Das überfahren unserer Route von vor knapp einem Jahr war ein sehr  emotionaler Moment für alle, die damals dabei waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sprint-Rennen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Rennens nahmen wir dann langsam Kurs auf den Sammelpunkt für das letzte Sprintrennen. Dieses sollte am Samstagmorgen vor Portsmouth stattifnden. Mit den nach wie vor schwachen winden kamen wir nur langsam voran und erreichten zusammen mit den übrigen Booten den Sammelpunkt in den frühen Morgenstunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da der Wind nach wie vor eher schwach und sehr wechselhaft war, wurde auch der Kurs für das Sprintrennen verkürzt, noch bevor wir gestartet sind. Es war schön in Sichtweite der anderen Boote zu navigieren, mit dem ikonischen Spinnaker Tower im Hintergrund. Doch leider liessen die Winde während des Rennens nach, sodass sich die Rennleitung für einen Abbruch des Rennens entschied.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ankunft in Portsmouth</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte die Parade aller zehn Yachten nach Portsmouth Harbour. Angeführt wurde die Parade von einem grossen Fährschiff, gefolgt von einem alten Dampfschiff und zwei Schleppern. Anschliessend folgten die zehn Yachten bevor dann auch die Zuschauerboote sich einreihten. Dabei zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite mit strahlendem Sonnenschein. Ausserdem frischte am Nachmittag dann auch der Wind etwas auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anlegen in Portsmouth gab es dann neben der Musik für jedes Team auch einen pyrotechnischen Willkommensgruss. Es folgte die Parade zur grossen Bühne, wo wir elf Monate zuvor feierlich verabschiedet worden waren. Jedes Team feierte die eigenen Erfolge, bevor alle Weltumsegler nochmals zusammen mit Sir Robin Knox-Johnston auf die Bühne kamen und für diese besondere Leistung geehrt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann das alles noch gar nicht so ganz fassen. Am Montag haben wir dann alle Boote zurück nach Gosport gebracht und für die Rückgabe vorbereitet. Es war ein bisschen nostalgisch, hatten wir alle doch mehrere Wochen in Gosport verbracht während der Trainings und Vorbereitungswochen. Jetzt geht es erstmal wieder zurück nach hause und dann zurück in mein normales Leben. Ich freue mich auf jeden Fall schon ganz viele Leute wiederzusehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es dann weiter geht, wird sich wohl erst in ein paar Wochen oder Monaten zeigen. Aber ich freue mich bereits auf das nächste Wiedersehen mit all den Leuten, die ich im letzen Jahr kennengelernt habe. Und natürlich arbeite ich auch schon an den nächsten Segelabenteuern. Die werden dann sicher erstmal etwas kleiner sein. Wie genau das dann aussieht, weiss ich aber selber noch nicht.</p>
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		<title>Oban</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 19:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 8 | The Atlantic Homecoming]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ankunft in Oban wird uns wohl lange in Erinnerung bleiben. Als ich aufgewacht bin und wir noch immer fast am gleichen Ort waren wie am Abend zuvor, war die Entt&#228;uschung zwar gross. Doch als ich sah, dass das vor uns liegende Boot Unicef ebenfalls kaum vom Fleck gekommen war, kam ein Anflug von Hoffnung. In den folgenden Stunden folgte dann eine Achterbahnfahrt der Gef&#252;hle. Mal gelang es uns etwas aufzuholen und dann zog Unicef [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p></span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Ankunft in Oban wird uns wohl lange in Erinnerung bleiben. Als ich aufgewacht bin und wir noch immer fast am gleichen Ort waren wie am Abend zuvor, war die Entt&auml;uschung zwar gross. Doch als ich sah, dass das vor uns liegende Boot Unicef ebenfalls kaum vom Fleck gekommen war, kam ein Anflug von Hoffnung. In den folgenden Stunden folgte dann eine Achterbahnfahrt der Gef&uuml;hle. Mal gelang es uns etwas aufzuholen und dann zog Unicef wieder davon. Alles in Sichtweite und abh&auml;ngig davon, wer gerade etwas mehr Wind erwischte.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Dazu kam dann auf einmal die Angst selbst noch &uuml;berholt zu werden. Die hinter uns liegenden Boote hatten ebenfalls das Windloch erreicht. Und dort ist nunmal alles m&ouml;glich, abh&auml;ngig davon, wo sich ein Windhauch erhebt und uns erlaubt vorw&auml;rts zu kommen. Es war nach dem Mittag als wir die Tonnen ersp&auml;hten, die die Ziellinie markierten. Unicef lag zwar noch vor uns, aber wir hatten die L&uuml;cke mal wieder etwas verkleinert. F&uuml;r die folgenden zwei oder drei Stunden waren wir hoch konzentriert und versuchten aus jedem noch so leichten Windzug Kapital zu schlagen. Und das gelang uns dann auch ganz gut. Nur wenige Meter vor der Ziellinie konnten wir uns an Unicef vorbeischieben und so den zweiten Platz sichern, nachdem Gosh bereits am Vorabend die Linie &uuml;berquert hatte.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Zeit in Oban war zwar l&auml;nger als die letzen Stopover und trotzdem viel zu kurz um alles zu entdecken. Die regul&auml;ren Reinigungsarbeiten waren schnell erledigt, sowie auch der Unterhalt. So gab es Zeit f&uuml;r einen Ausflug mit kurzer Wanderung in die Schottischen Highlands, eine Tour durch die Oban Distillery und ein Besuch der vorgelagerten Inseln. Nebenbei durfte auch die Erholung nicht zu kurz kommen. Dazu war ein Besuch in der Sauna direkt am Strand perfekt.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Seit Sonntag sind wir nun auf der letzten Etappe unterwegs. Dabei gelang uns der Start vortrefflich. Leider kamen wir aber danach nicht so gut in Fahrt wie andere Boote. W&auml;hrend bei dem Team von Washington DC eine Wante brach und sie zur&uuml;ck an Land mussten, brach bei uns rund zwei Stunden nach dem Start das Grossfall. Das Segel kam herunter und wir sahen die anderen Boote davon segeln. Zum Gl&uuml;ck brauchten wir nur rund eine Stunde um das Fall neu einzuziehen und das Grosssegel wieder zu setzen. Auch Washington DC ist wieder unterwegs. </span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">F&uuml;r uns war das rechtzeitig um sich vor der Westk&uuml;ste Irlands zumindest einen Zusatzpunkt in der Zwischenwertung zu sichern. Mittlerweile haben wir die S&uuml;dspitze von Irland hinter uns gelassen. Noch f&uuml;hrt aber unser Kurs weiter nach S&uuml;den in der Hoffnung dem Windschatten s&uuml;dlich der irischen Insel zu umfahren. Es bleibt spannend und wir erwarten die Ziellinie am Freitag zu erreichen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Am Samstag folgt dann noch ein Sprintrennen, bevor wir mit einer grossen Parade wieder in Portsmouth einlaufen um unser Rennen zu feiern. Ein Rennen in dem wir tausende Seemeilen zur&uuml;ckgelegt und unz&auml;hlige Erinnerungen gesammelt haben. Was es heisst, die Erde umrundet zu haben, ist mir momentan noch gar nicht klar. Vom Zieleinlauf und der anschliessenden Parade sollte es ab dem Mittag einen Livestream geben. Der Link dazu findet sich auf der Webseite des Rennens. </span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
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		<title>Fast zu Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 18:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 8 | The Atlantic Homecoming]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wunderbares Segelwetter mit Sonnenschein und Wind von schr&#228;g hinten hat uns die letzten Tage begleitet. Einzig unterbrochen wurde dies von gelegentlichen Regenschauern, als wir der heran-eilenden Front etwas n&#228;her kamen. Aber es gelang uns vor der Front und damit in relativ best&#228;ndigem Wind zu bleiben. Dabei lief es so gut, dass wir zeitweise sogar in F&#252;hrung lagen. Auf dem Weg dorthin waren wir eine ganze Zeit unter Spinnacker unterwegs. Dabei konnten wir zwischendurch einen Schnitt [&#8230;]</p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/07/03/fast-zu-hause/540/">Fast zu Hause</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p></span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Wunderbares Segelwetter mit Sonnenschein und Wind von schr&auml;g hinten hat uns die letzten Tage begleitet. Einzig unterbrochen wurde dies von gelegentlichen Regenschauern, als wir der heran-eilenden Front etwas n&auml;her kamen. Aber es gelang uns vor der Front und damit in relativ best&auml;ndigem Wind zu bleiben. Dabei lief es so gut, dass wir zeitweise sogar in F&uuml;hrung lagen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Auf dem Weg dorthin waren wir eine ganze Zeit unter Spinnacker unterwegs. Dabei konnten wir zwischendurch einen Schnitt von &uuml;ber 13 Knoten halten. Es war nicht einfach aber die Freude am Ruder und selbst im Cockpit wenn wir wieder eine Welle hinab glitten und die Geschwindigkeit gegen 20 Knoten stieg war deutlich h&ouml;rbar. Leider gefiel dies unserem C3 Spinnacker auf Dauer nicht und nach einiger Zeit riss das Segel horizontal ein paar Meter unterhalb vom Kopf. Es gelang uns relativ schnell das Segel wieder unter Kontrolle zu bringen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Reparatur dauert aber leider noch an und ohne den Spinnacker f&auml;llt es uns schwer die Geschwindigkeit der anderen Boote zu halten. In der Folge mussten wir leider auch die F&uuml;hrung wieder abgeben. Immerhin konnten wir Platz drei f&uuml;r die Zwischenwertung am Scoring Gate sichern. Vor uns sind aktuell nur Gosh und Unicef. Die &uuml;brigen Boote scheinen hinter der Front zu sein und sind daher langsamer unterwegs. Die L&uuml;cke hinter uns betr&auml;gt aktuell rund 100 Meilen, wobei noch rund 1200 Meile bis zum Ziel in Oban bleiben.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Wettervorhersage f&uuml;r die kommenden Tage sieht gut aus und wir hoffen weiterhin gute Fortschritte machen zu k&ouml;nnen. Mit dem Hochdruckgebiet, das weiter nach Norden zieht, sollten wir gute Winde bis kurz vor dem Ziel haben. Und dann sind wir zur&uuml;ck in Europa, zur&uuml;ck im Vereinigten K&ouml;nigreich &ndash; kaum zu glauben. Ausserdem verspricht das Hoch gutes Wetter f&uuml;r den Zwischenstopp. Mal schauen ob sich das Wetter auch an die Vorhersage h&auml;lt.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/07/03/fast-zu-hause/540/">Fast zu Hause</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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		<title>Atlantik-&#220;berquerung zum Dritten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 20:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 8 | The Atlantic Homecoming]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor knapp einer Woche haben wir Washington DC verlassen und sind durch den Potomac River und anschliessend Chesapeake Bay zur&#252;ck in den Atlantik gefahren. Das Wetter zum Abschied war sehr regnerisch, sodass die grosse Abschiedszeremonie auf der B&#252;hne ausfiel &#8211; genauso wie auch das Feuerwerk. Nichtsdestotrotz absolvierten wir eine Parade mit dem Washington Monument im Hintergrund und verliessen die US-Hauptstadt mit Polizei-Eskorte. Auch wenn das grosse Feuerwerk ausblieb z&#252;ndete jede Yacht auf dem Vorschiff eine [&#8230;]</p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/06/28/atlantik-berquerung-zum-dritten/536/">Atlantik-&Uuml;berquerung zum Dritten</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p></span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Vor knapp einer Woche haben wir Washington DC verlassen und sind durch den Potomac River und anschliessend Chesapeake Bay zur&uuml;ck in den Atlantik gefahren. Das Wetter zum Abschied war sehr regnerisch, sodass die grosse Abschiedszeremonie auf der B&uuml;hne ausfiel &ndash; genauso wie auch das Feuerwerk. Nichtsdestotrotz absolvierten wir eine Parade mit dem Washington Monument im Hintergrund und verliessen die US-Hauptstadt mit Polizei-Eskorte. Auch wenn das grosse Feuerwerk ausblieb z&uuml;ndete jede Yacht auf dem Vorschiff eine Rauchfackel, was in der Abendd&auml;mmerung sicher ein besonderer Anblick war. Ich freue mich schon auf die Bilder, sobald wir wieder an Land sind.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">W&auml;hrend ich beim Einlaufen noch die Passage unter der Woodrow Wilson Memorial Bridge verpasst hatte, konnte ich sie diesmal aus bester Perspektive direkt vom Vorschiff aus betrachten. Die Dimension der Br&uuml;cke ist beeindruckend genug und zusammen mit der Beleuchtung bei Nacht einfach nur atemberaubend. Und so fuhren wir zusammen mit den anderen neun Booten zur&uuml;ck in Richtung des offenen Ozeans.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Sobald wir den Potomac River verlassen hatten und es etwas freier war setzten wir unsere Segel und liessen uns mit raumen Winden tragen. So begegneten wir dann auch drei Grossseglern, die aber allesamt ohne gesetzte Segel unterwegs waren. Eines war die Gorch Fock, die an verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des 250 j&auml;hrigen Jubil&auml;ums der Amerikanischen Unabh&auml;ngigkeit teilnimmt, so wie vermutlich auch die anderen beiden Schiffe. Es war ein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl soweit weg von zu Hause ein bekanntes Schiff zu sehen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Der Start verlief eher ereignisarm. Die erste Zeit war gepr&auml;gt von schwachen Winden, sodass alle Boote versuchten m&ouml;glichst schnell den Golf-Strom zu erreichen um sich tragen zu lassen. Dabei scheint unsere Strategie ganz gut funktioniert zu haben, sind wir nun seit mehreren Tagen in der Spitzengruppe unterwegs. Viel zu bedeuten hat das zwar noch nicht, sind es doch noch rund 2&rsquo;300 Seemeile bis zum Ziel in Oban. Aber der Fortschritt in den letzten Tagen war gut und wir haben dauerhaft einen Schnitt von &uuml;ber zehn, teilweise sogar von zw&ouml;lf Knoten halten k&ouml;nnen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Zwei der Boote haben offenbar auf dem Weg zum Start ihr Grosssegel besch&auml;digt, weshalb sie nur unter Sturmsegel gestartet sind. Bei uns gab es hingegen nur kleinere Sch&auml;den, die wir zeitnah beheben konnten. So gab bei unserem Probestart einer der gespleissten Ringe nach, die wir jeweils am Kopf und Hals unserer Vorsegel haben. Das Timing war gut und wir konnten sowohl das Fall wieder unter Kontrolle bringen, als auch den Ring am Segel ersetzen, bevor dann der eigentliche Start erfolgte. In den folgenden Tagen entdeckten wir dann einen weiteren Ring, der kurz davor war, sich zu &ouml;ffnen, an einem der Spinnacker. Am Tag darauf entdeckte dann jemand einen Riss im Spinnacker, sodass wir ihn sicherheitshalber bargen. Beide Probleme sind zwischenzeitlich behoben. Und auch sonst haben wir teilweise mehrere Segelwechsel pro Wache durchgef&uuml;hrt, um jeweils bestm&ouml;glich f&uuml;r die vorherrschenden Bedingungen ger&uuml;stet zu sein. Denn die Vorhersagen waren bisher nicht wirklich verl&auml;sslich. So bleibt uns nichts anderes als auf das zu reagieren, was sich vor unseren Augen abspielt.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Und auch die Tierwelt scheint sich von ihrer guten Seite zu zeigen. W&auml;hrend der Atlantik bisher eher entt&auml;uscht hat, haben wir seit dem Start bereits mehrere grosse Delphin-Schulen gesehen. Dazu kommen dann auch wieder unliebsame Besucher. Fliegende Fische landen nicht nur an Deck, sondern haben bereits mehrere Personen direkt getroffen. Vermutlich eine weitere Folge der hohen Anzahl an Crew.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Obwohl es so langsam etwas k&uuml;hler wird, ist es unter Deck nach wie vor stickig und warm. Bei so vielen Personen reichen die sp&auml;rlichen L&uuml;ftungsm&ouml;glichkeiten nicht aus, um all die W&auml;rme abzuleiten. Und jetzt ist es nass an Deck und wir m&uuml;ssen die Luken schliessen, um nicht zu viel Wasser zu ziehen. Das versch&auml;rfte die Situation nochmal. Auf der anderen Seite haben wir in der Regel mehr als genug Leute auf Wache, dass wir nur selten jemanden von der anderen Wache wecken m&uuml;ssen, um ein Man&ouml;ver durchzuf&uuml;hren. Und es gibt auch mehr Abwechslung in den Gespr&auml;chsthemen mit mehr Leuten, was gerade jetzt gegen Ende des Rennens sehr willkommen ist. </span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/06/28/atlantik-berquerung-zum-dritten/536/">Atlantik-&Uuml;berquerung zum Dritten</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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		<title>Ankunft in Washington DC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 20:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 7 | Americas Coast-to-Coast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten Tage des Rennens waren dann nochmal spannend. Nachdem wir zwischenzeitlich auf dem letzten Platz gelegen hatten, hatten wir uns in die Spitzengruppe vorgearbeitet und waren zusammen mit drei anderen Booten dabei, die Podestplatzierungen unter uns aufzuteilen. Mit dabei waren Seattle, Gosh und Unicef. Möglich gemacht hat das ein Hochdruckgebiet, dass durch die eher schwachen Winde im Zentrum dazu geführt hat, dass sich die Flotte nochmal zusammengeschoben hat. Den Grundstein für die vielversprechende Ausgangslage [&#8230;]</p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/06/20/ankunft-in-washington-dc/524/">Ankunft in Washington DC</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage des Rennens waren dann nochmal spannend. Nachdem wir zwischenzeitlich auf dem letzten Platz gelegen hatten, hatten wir uns in die Spitzengruppe vorgearbeitet und waren zusammen mit drei anderen Booten dabei, die Podestplatzierungen unter uns aufzuteilen. Mit dabei waren Seattle, Gosh und Unicef. Möglich gemacht hat das ein Hochdruckgebiet, dass durch die eher schwachen Winde im Zentrum dazu geführt hat, dass sich die Flotte nochmal zusammengeschoben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Grundstein für die vielversprechende Ausgangslage war ein guter Ocean Sprint. Zwar konnten wir diesmal nur einen Bonuspunkt ergattern, waren aber nach Unicef und Seattle das drittschnellste Boot. Seattle hatte sich zu diesem Zeitpunkt etwas abgesetzt, während Unicef auf Platz zwei vor uns lag. Wir lagen auf Platz drei und hinter uns war das Team Gosh. Das war die Ausgangslage rund einen Tag, bevor wir die Ziellinie überqueren sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des letzten Tages gab es dann einige Gewitterzellen, die das Feld nochmal durcheinander gewürfelt haben. Am Ende lagen weniger als zehn Minuten zwischen Gosh, die sich auf Platz eins schieben konnten, Seattle auf Platz zwei und uns auf Platz drei. Alle drei Boote waren für die letzten Stunden in Sichtweite, was die Spannung nochmal steigerte. Nachdem das Team von Seattle für einen Regelverstoss zu Beginn des Rennens mit einer Zeitstrafe belegt wurde, landeten wir dann sogar auf Platz zwei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während es für uns die dritte Podestplatzierung ist, konnten sich das Team Gosh mit dem Sieg in diesem Rennen bereits vorzeitig den Gesamtsieg sichern. Wirklich beeindruckend wie konsistent sie es geschafft haben gute Leistungen zu zeigen und Rennen zu gewinnen, selbst wenn es manchmal nicht so aussah. Gratulation an das Team Gosh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Überqueren der Ziellinie warteten wir im Zielbereich auf die weiteren Boote um gemeinsam die Überführung nach Washington anzutreten. Dafür fuhren wir an Norfolk vorbei, welches die grösste US Marine Basis beheimatet. Es ging weiter durch den Chesapeak Bay in in den Potomac River. Kurz vor Washington DC fuhren wir dann durch die Woodrow Wilson Memorial Bridge, die eigens für uns geöffnet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach  der Ankunft haben wir unsere Unterhaltsarbeiten erfolgreich abschliessen können, sodass ich nun auch ein paart Tage Zeit hatte, mich zu erholen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Ob Capitol, Washington Monument, Lincoln Memorial oder dem National Air and Space Museum: Es ist einfach beeindruckend, was es hier alles zu sehen gibt. Nun bleiben uns noch rund zwei Tage bevor es dann am Montagabend wieder los geht.</p>
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		<title>Zur&#252;ck im Nordatlantik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 7 | Americas Coast-to-Coast]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fahrt durch die Karibik war eher unbest&#228;ndig. Der Wind war eher schwach und &#228;nderte die Richtung oft unvorhersehbar. Zumindest war auf die Vorhersagen nur wenig Verlass. Entsprechend glich der Rennverlauf einer Wetter-Lotterie. Aber grunds&#228;tzlich blieb die Flotte dicht beieinander. Erst nachdem die L&#252;cke zwischen Kuba und Haiti passiert war verteilte sich alles etwas. Wir hatten drei verschiedene Tore, durch die wir wahlweise unseren Weg nach Norden bestreiten konnten. Zwei westlich von Great Inagua Island [&#8230;]</p>
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<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Fahrt durch die Karibik war eher unbest&auml;ndig. Der Wind war eher schwach und &auml;nderte die Richtung oft unvorhersehbar. Zumindest war auf die Vorhersagen nur wenig Verlass. Entsprechend glich der Rennverlauf einer Wetter-Lotterie. Aber grunds&auml;tzlich blieb die Flotte dicht beieinander. Erst nachdem die L&uuml;cke zwischen Kuba und Haiti passiert war verteilte sich alles etwas.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Wir hatten drei verschiedene Tore, durch die wir wahlweise unseren Weg nach Norden bestreiten konnten. Zwei westlich von Great Inagua Island und eines &ouml;stlichen. W&auml;hrend sich die meisten Boote f&uuml;r das &ouml;stliche Tor entschieden, folgten wir den zu diesem Zeitpunkt f&uuml;hrenden Teams nach Westen und passierten durch das westlichste Tor. Im folgenden gab es weitere zwei Tore, je eines westlich und eines &ouml;stlich von Mayaguana. Die meisten Boote blieben ihrer Strategie treu und passierten das n&auml;her gelegene Tor.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">In diesem Bereich waren erwartungsgem&auml;ss viele Gewitterzellen. Besonders nach Sonnenuntergang zuckten Blitze oft stundenlang durch den Nachthimmel. Immer wenn wir einer Zelle etwas n&auml;her kamen, frischte der Wind auf und drehte oft. Dann hiess es schnell das Grosssegel zu reffen um m&ouml;glichst viel aus dem Wind zu machen und nicht nur auf die Seite gelegt zu werden. Und so schnell der Wind gekommen war verschwand er dann meist nach ein paar Minuten wieder. Um Sch&auml;den an der Elektronik vorzubeugen war das Verbindungskabel zu den Windinstrumenten in der Mastspitze dabei meist ausgesteckt. Entsprechend mussten wir die Richtung und St&auml;rke des Windes auf Grund von Verklicker und dem Verhalten der Segel absch&auml;tzen. Das ist zwar nicht immer ganz einfach, klappt in der Regel aber ganz gut.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Mit der zweiten Reihe an Toren liessen wir auch die Karibik hinter uns. Wir waren zur&uuml;ck im Nordatlantik. Damit nahmen die Gewitterzellen ab. Leider hatten wir aber auch weniger Wind. So war der Fortschritt zu n&auml;chst eher langsam. Erst als der Wind etwas auffrischte, beschleunigte das Boot und wir konnten ein paar Meilen hinter uns lassen. Gestern Morgen entwickelten sich dann direkt neben uns zwei Windhosen. Wir versuchten unser Gl&uuml;ck und hielten auf die Mitte zu. Auch wenn der Wind zwischenzeitlich stark zunahm, gelang es uns die beiden Windhosen zu meiden. Aber auch dies war nur von kurzer Dauer. Zwischen dem Reffen und dem Ausreffen lagen gerade mal 20 Minuten. Seither hat der Wind stark abgenommen. Leider direkt nach dem wir in den Ocean Sprint gestartet sind. Einziger Trost ist, dass es den anderen Booten &auml;hnlich geht. Aber das heisst vermutlich auch, dass die Rangliste vom Sprint eher zuf&auml;llig sein wird, je nachdem wem es gelingt fr&uuml;her etwas Wind zu finden. Danach sind es dann nur noch ein paar hundert Meilen bis zum Ziel. Anschliessend folgt eine rund 30 st&uuml;ndige Motorfahrt durch Chesapeak Bay und Potomac River bis nach Washington DC. Momentan sieht es so aus als ob das aber noch ein paar Tage dauern k&ouml;nnte. Mal sehen was der Wind so macht.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
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		<title>Panama Kanal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 02:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 7 | Americas Coast-to-Coast]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach knapp 48 Stunden Aufenthalt in Panama City ging es f&#252;r uns weiter. Der Wecker klingelte um zwei Uhr morgens, bis um drei mussten wir alle auf dem Boot sein und kurz darauf ging es dann los. Aus der Marina und um die Ecke, um dort auf den Lotsen zu warten. Am Ende warteten wir rund eineinhalb Stunden, bis der Lotse an Bord kam und wir Kurs auf die Einfahrt nehmen konnten. Die Schleuse teilten [&#8230;]</p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/06/05/panama-kanal/516/">Panama Kanal</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p></span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Nach knapp 48 Stunden Aufenthalt in Panama City ging es f&uuml;r uns weiter. Der Wecker klingelte um zwei Uhr morgens, bis um drei mussten wir alle auf dem Boot sein und kurz darauf ging es dann los. Aus der Marina und um die Ecke, um dort auf den Lotsen zu warten. Am Ende warteten wir rund eineinhalb Stunden, bis der Lotse an Bord kam und wir Kurs auf die Einfahrt nehmen konnten.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Schleuse teilten wir uns wie &uuml;blich mit einem gr&ouml;sseren Schiff. F&uuml;r die ersten beiden Kammern war das ein Tanker. W&auml;hrend dieser an Lokomotiven festgemacht wurde, die die Leinen w&auml;hrend des Schleusevorgangs direkt nachf&uuml;hrten, mussten wir dies h&auml;ndisch machen. Zu diesem Zweck waren wir vor der Einfahrt mit CV22 &#8211; Scotland zusammenget&auml;ut worden, sodass auf jedem Boot nur eine Vor- und Achterleine nachgef&uuml;hrt werden musste. Bereits in der ersten Schleusenkammer wurde uns vor Augen gef&uuml;hrt, warum ein Bad im Kanal problematisch ist. An uns vorbei trieb ein Krokodil, das gen&uuml;sslich nach den Fischen schnappte, die mit dem Bauch nach oben an der Oberfl&auml;che trieben.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Nach den ersten zwei Kammern folgte eine kurze Fahrt, bevor uns die dritte Kammer auf das finale Niveau bef&ouml;rderte: Ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst, welches beim Bau etliche Tausend Arbeiter im den Tod f&uuml;hrte. Die folgende Fahrt war nicht besonders aufregend, einzig die riesigen Schiffe, die uns teilweise in nur wenigen Metern Abstand passierten, waren beeindruckend.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Auf Grund des fr&uuml;hen Aufstehens legte ich mich nach dem Mittag kurz hin. Trotz der relativ hohen Temperaturen schlief ich aber besser als erwartet und verpasste so die Ausfahrt in den Atlantik. Offenbar war die vorangegangene Nacht kurz genug gewesen. Nichtsdestotrotz ist es ein grosser Schritt zur&uuml;ck im Atlantik zu sein. Und bereits in wenigen Wochen werden wir den Kreis schliessen und nach Portsmouth zur&uuml;ckkehren.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Vorher geht es aber erstmal noch nach Washington DC. Direkt nach der Ausfahrt aus dem Kanal haben wir die anderen Boote getroffen, die an den vorangegangenen Tagen die Kanal-Passage absolviert hatten. Gemeinsam fuhren wir zum vereinbarten Startpunkt f&uuml;r das Rennen. Und seit heute Mittag sind wir nun wieder im Rennmodus. Das erste Zwischenziel ist ein Tor aus Marken zwischen Jamaika und Haiti. Anschliessend geht es weiter nordw&auml;rts an Kuba und den Bahamas vorbei. Wenn alles gut l&auml;uft kommen wir bereits in rund eineinhalb Wochen in Washington an. </span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
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		<title>Auf dem Weg nach Panama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 16:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 7 | Americas Coast-to-Coast]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche haben wir grosse Fortschritte in Richtung Panama gemacht. Dank der zwei Tankstopps in Mexiko respektive Costa Rica mit insgesamt mehr als 1600 L getanktem Diesel k&#246;nnen wir auch bei widrigen Winden Fahrt in die richtige Richtung machen. Beide Stopps waren kurz, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Anlegen, Einreiseformalit&#228;ten, Auftanken und Ablegen. Das wurde in beiden L&#228;ndern effizient geregelt, sodass wir wenige Stunden sp&#228;ter unsere Reise fortsetzen konnten. Auf dem [&#8230;]</p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/05/29/auf-dem-weg-nach-panama/513/">Auf dem Weg nach Panama</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">In der vergangenen Woche haben wir grosse Fortschritte in Richtung Panama gemacht. Dank der zwei Tankstopps in Mexiko respektive Costa Rica mit insgesamt mehr als 1600 L getanktem Diesel k&ouml;nnen wir auch bei widrigen Winden Fahrt in die richtige Richtung machen. Beide Stopps waren kurz, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Anlegen, Einreiseformalit&auml;ten, Auftanken und Ablegen. Das wurde in beiden L&auml;ndern effizient geregelt, sodass wir wenige Stunden sp&auml;ter unsere Reise fortsetzen konnten.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Auf dem Weg bekommen wir dann so einiges zu sehen. Dabei sind Delphine mittlerweile schon fast selbstverst&auml;ndlich. Wenigstens alle paar Tage besucht uns eine gr&ouml;ssere Schule und bleibt dann f&uuml;r einige Zeit. Dabei scheint eine gewisse Freuden an unserer Bugwelle zu bestehen, zumindest springen sie regelm&auml;ssig aus dem Wasser und landen dabei teilweise ganz auf dem R&uuml;cken. Doch auch wenn der Anblick keine Seltenheit ist, sind wir nach wie vor begeistert und h&auml;ngen gespannt am Seezaun, sobald jemand die Sichtung von Delphinen ank&uuml;ndigt.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Auf der anderen Seite haben wir Meeresschildkr&ouml;ten, Wale und gestern sogar Manta Rochen gesehen. Teilweise sind die Tiere relativ weit weg, dann aber auch wieder ganz nah am Boot, sodass wir alles genau beobachten k&ouml;nnen. Dazu kommen immer mehr Gewitter. Am Abend nachdem wir in Costa Rica abgelegt haben erhellten Blitze f&uuml;r mehrere Stunden den Nachthimmel. Teils ganz nah und oft nur diffus hinter den Wolken. Aber immer weit genug entfernt, als dass wir das Naturspektakel ohne allzu grosse Sorgen geniessen konnten.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Zwischendurch hatten wir ein wenig Aufregung der anderen Art. Wir sahen auf unserer Steuerbord Seite ein paar kleine Bojen im Wasser treiben. Wobei die Bojen eigentlich nur alte Kanister waren. Erst als wir die Bojen fast passiert hatten sahen wir auch Bojen auf der anderen Seite von unserem Boot. Nur einen Augenblick sp&auml;ter kam der Ruf, den Propeller auszukuppeln. Zwischen den Bojen hing eine Leine mit Fischerhaken und wir waren mitten reingefahren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>Wir holten die Leine an Deck, durchtrennten sie vorne und knoteten die Enden hinter uns wieder zusammen. Es war knapp aber wir konnten rechtzeitig stoppen und unbeschadet unsere Reise fortsetzen. Einzig die Leine hat jetzt einen Knoten mehr, wo wir uns den Durchgang frei geschnitten haben. Aber ich denke das ist ein &uuml;berschaubarer Schaden.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Jetzt sind es noch rund zwei Tage, bis wir in Panama ankommen sollten. Das gibt uns zumindest zwei Tage um uns und das Boot auf den n&auml;chsten Abschnitt vorzubereiten. Am 2. Juni geht es dann durch den Kanal und direkt weiter zum Start f&uuml;r das n&auml;chste Rennen. Zwei Tage sind zwar nicht viel aber wir k&ouml;nnen viele der Unterhalts- und Reinigungsarbeiten bereits jetzt erledigen. Und dann sind es nur rund zwei Wochen bis zum n&auml;chsten Stopp in Washington DC. </span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/05/29/auf-dem-weg-nach-panama/513/">Auf dem Weg nach Panama</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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		<title>Hitze der H&#246;lle</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2026 02:46:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Grund des langsamen Rennverlaufs wurde bereits das erste Tor zur Ziellinie erkl&#228;rt. Die ersten Boote hatten diese bereits passiert w&#228;hrend wir mit fast Windstille rund 500 Seemeilen entfernt feststeckten. Mit jedem Tag sah es weniger realistisch aus, dass wir das Transit-Fenster f&#252;r den Panama Kanal schaffen w&#252;rden und so stieg der Druck seitens der Rennleitung etwas zu unternehmen. Nach einigem hin und her entschlossen wir uns den letzten Platz zu akzeptieren und das Rennen [&#8230;]</p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/05/23/hitze-der-hlle/510/">Hitze der H&ouml;lle</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p></span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Auf Grund des langsamen Rennverlaufs wurde bereits das erste Tor zur Ziellinie erkl&auml;rt. Die ersten Boote hatten diese bereits passiert w&auml;hrend wir mit fast Windstille rund 500 Seemeilen entfernt feststeckten. Mit jedem Tag sah es weniger realistisch aus, dass wir das Transit-Fenster f&uuml;r den Panama Kanal schaffen w&uuml;rden und so stieg der Druck seitens der Rennleitung etwas zu unternehmen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Nach einigem hin und her entschlossen wir uns den letzten Platz zu akzeptieren und das Rennen vorzeitig zu beenden. Dies w&uuml;rde es uns erlauben der Flaute mit Hilfe der Maschine zu entkommen. Scotland lag zu diesem Zeitpunkt rund 30 Seemeilen vorn und akzeptierte den neunten Platz. So machten wir uns gemeinsam auf den Weg in Richtung Panama.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Der Wind liess weiter auf sich warten und so legten wir etliche Meilen unter Maschine zur&uuml;ck. Gleichzeitig gingen die Rechnungen los, ob wir mit dem verbleibenden Treibstoff bis zum geplanten Tank-Stopp in Costa Rica kommen w&uuml;rden. Die Antwort war ein klares nein. Selbst wenn es uns m&ouml;glich w&auml;re hin und wieder zu segeln und so Treibstoff zu sparen fehlten uns etliche Liter um in vern&uuml;nftiger Zeit das Ziel zu erreichen. So wurde ein zus&auml;tzlicher Stopp in S&uuml;dmexiko organisiert, der es uns erlauben w&uuml;rde zus&auml;tzlich Treibstoff zu tanken.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Doch auch der Weg bis dorthin war lang und ausserhalb der Reichweite. Entsprechend galt es jedes bisschen Wind zu nutzen. Und so kam es nicht selten vor, dass wir mehrmals am Tag von Segeln zu Motorfahrt und wieder zur&uuml;ck wechselten.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Um den Motoren dabei etwas Abk&uuml;hlung zu g&ouml;nnen, stellten wir mit Scotland eine Schleppverbindung her. Schliesslich ist die Wassertemperatur &uuml;ber 30 Grad und die Luft ist gef&uuml;hlt zumindest tags&uuml;ber um einiges w&auml;rmer. Als wir an der Reihe waren zu schleppen, verlief anfangs alles wie geplant. Die Schleppleine wurde &uuml;bergeben und wir nahmen Fahrt auf. Nach etwa einer halben Stunde machte unser Motor jedoch merkw&uuml;rdige Ger&auml;usche. Um keinen Schaden zu riskieren drosselten wir die Fahrt und Scotland &uuml;bernahm das Schleppen. Nachdem die Maschine etwas abgek&uuml;hlt war, was in diesen Bedingungen ein sehr relativer Ausdruck ist, konnten wir sie genauer anschauen. Die einzige Auff&auml;lligkeit war die Getriebefl&uuml;ssigkeit, die wie schon fr&uuml;her mit Wasser verunreinigt war. Seitdem wir diese getauscht haben k&ouml;nnen auch wir wieder schleppen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">So bahnen wir uns gemeinsam den Weg nach Mexiko. Mal segelnd, dann schleppt das eine Boot und dann wieder das andere. Mittlerweile sieht es so aus, als ob wir gen&uuml;gend Treibstoff haben, um den Zwischenstopp zu erreichen. Dennoch geht der Wechsel von Motor zu Segel und zur&uuml;ck munter weiter, immer mit dem Ziel m&ouml;glichst schnell voran zu kommen. Auch wenn das Rennen mittlerweile f&uuml;r alle Boote beendet ist, wollen wir m&ouml;glichst viel Zeit in Panama verbringen um uns auf die kommende Etappe vorzubereiten.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Ausserdem sind die Temperaturen fast unm&ouml;glich auszuhalten. Zwar haben wir kein Thermometer um die Lufttemperatur zu messen, aber das Wasser ist seit rund einer Woche schon &uuml;ber 30 Grad warm. Und zumindest tags&uuml;ber f&uuml;hlt sich die Luft um einiges w&auml;rmer an. Selbst im Schatten ist es sehr anstrengend und es ist nicht un&uuml;blich eine ganze Flasche Wasser pro Stunde zu trinken, um den Fl&uuml;ssigkeitsverlust auszugleichen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Ich habe eindeutig genug von der Hitze. Es ist schwer &uuml;berhaupt Schlaf und Erholung zu finden. Dazu kommt, dass jegliche T&auml;tigkeit sofort in einem Schweissausbruch endet und wir selbst nach der Eimerdusche binnen Minuten wieder v&ouml;llig verschwitzt sind. Ich sehne mich nach dem Atlantik und der Fahrt in den Norden. Vorher ist nicht wirklich mit einer Abk&uuml;hlung zu rechnen. Aber bis dahin geht es noch mindestens eine Woche. Immerhin versprechen die Tankstopps etwas Abwechslung und vielleicht finden wir ja auf dem Weg auch noch etwas Wind, der uns beim Abk&uuml;hlen hilft. </span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/05/23/hitze-der-hlle/510/">Hitze der H&ouml;lle</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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		<title>Es ist warm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 18:21:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leg 7 | Americas Coast-to-Coast]]></category>
		<category><![CDATA[From the Ocean]]></category>
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<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/05/15/es-ist-warm/506/">Es ist warm</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Wir haben die US-K&uuml;ste hinter uns gelassen und befinden uns nun vor der Mexikanischen K&uuml;ste. Diese erstreckt sich &uuml;ber rund 1800 Seemeilen, bevor wir die &uuml;brigen Staaten Mittelamerikas erreichen. Bis zu unserem Ziel in Panama bleiben aktuell noch rund 2000 Seemeilen.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Vor einer Woche waren wir noch einigermassen best&auml;ndig unterwegs. Die Entscheidung den Sprint auf direktestem Weg zu bestreiten hat sich ausgezahlt und wir haben uns mit der k&uuml;rzesten Zeit drei wichtige Punkte sichern k&ouml;nnen. Damit verbunden sind wir im Rennen jedoch weiter zur&uuml;ckgefallen. Doch auch nach dem Ende des Sprints waren wir mit vern&uuml;nftigen Winden unterwegs und konnten den Abstand zu den f&uuml;hrenden Booten halbieren. Leider sitzen wir nun in der gleichen Schwachwindzone und die ersten Boote scheinen wieder Fahrt aufzunehmen, w&auml;hrend wir zwischen langsamem Fortschritt und fast komplettem Stillstand hin und her schwanken.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Derweil haben die Temperaturen m&auml;chtig zugelegt. An Tag ist es unter Deck kaum auszuhalten und an Deck herrscht ein regelrechter Kampf um die wenigen Schattenpl&auml;tze. Dort l&auml;sst es sich aushalten, vor allem wenn eine leichte Brise f&uuml;r etwas Abk&uuml;hlung und zumindest ein bisschen Fortkommen sorgt. Selbst das Wasser ist mittlerweile &uuml;ber 28 Grad Celsius warm, sodass es auch Nachts nur geringf&uuml;gig k&uuml;hler wird. Immerhin ist so mit einem Batterie-betriebenen Ventilator an ein wenig Schlaf zu denken.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Die Hitze macht auch dem K&uuml;hlschrank zu schaffen. Dieser kann an den heissen Tagen die Temperatur nicht mehr halten und w&auml;rmt sich auf. Entsprechend musste das Men&uuml; der letzten Tage etwas umgestellt werden, um m&ouml;glichst viel der frischen Waren zu verbrauchen, bevor sie verderben. Bald d&uuml;rfte es neben Dosen-Gem&uuml;se dann nur noch Zwiebeln geben, die sich erstaunlich gut zu halten scheinen. Gepaart mit gen&uuml;gend Reis und Pasta werden wir zumindest genug zu essen haben, auch wenn sich der Appetit bei den meisten auf Grund der Temperaturen in Grenzen h&auml;lt.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal">Als wir praktisch komplett still standen konnten einige kurz vor Sonnenuntergang einen Sprung ins Wasser vagen. Wirklich kalt ist es zwar nicht, aber momentan ist fast jede Abk&uuml;hlung recht. Daneben geniessen wir atemberaubende Sonnenauf- und Unterg&auml;nge. Und die gelegentlichen Besuche der Tiere. Einige V&ouml;gel haben sich f&uuml;r mehr oder weniger lang bei uns an Deck niedergelassen um sich etwas zu erholen. Neben einer riesigen Gruppe von mindestens dreissig Delphinen hatten wir auch Besuch von einem Blauhai. Seit dessen Sichtung stehen die Ausfl&uuml;ge ins Wasser nicht mehr auf dem Programm.</span></p>
<p class="p1" style="color: #000000;font-size: 14px"><span class="s1" style="font-size: 14px;font-family: UICTFontTextStyleBody;font-weight: normal"></p>
<p>Dieser Beitrag <a href="https://www.fkoch.ch/de/2026/05/15/es-ist-warm/506/">Es ist warm</a> is zuerst erschienen unter <a href="https://www.fkoch.ch/de">Florians Clipper 2025-26 Race Kampagne</a>.</p>
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